bis zum 02.11.2018

Museum Hofburg Innsbruck

Guernica – Ikone des Friedens: Pablo Picasso, Jacqueline de la Baume Dürrbach und 33 zeitgenössische Positionen für den Frieden.

Anlässlich

100

Jahre - Ende des
1. Weltkrieges
FÜR FRIEDEN

100

Jahre - Erste
Republik Österreich
FÜR DEMOKRATIE

100

Jahre - Trennung Nord-Südtirol - FÜR EIN EUROPA DER REGIONEN

Diese Ausstellung ist einmalig nicht nur für Österreich, sondern fungiert als Symbolkraft für das friedliche Zusammenleben in Europa. 
wird in den Museumsräumen der Hofburg Innsbruck vom 21.09. bis zum 02.11.2018 ein sensationelles Ausstellungsprojekt umgesetzt. Die Original-Vorlage (auf Karton) für die berühmte Tapisserie des Motivs „Guernica“ von Pablo Picasso (ausgestellt im Foyer der Vereinten Nationen) kommt zum ersten Mal nach Österreich. Nach fast 15 Jahren Recherche durch die italienische Kuratorin Serena Baccaglini kann die Gouache auf Karton, die im Besitz der Erben der Weberin Jacqueline de La Baume Dürrbach ist, dem Publikum nun zugänglich gemacht werden. Das imposante und bildgewaltige Werk in den Originalmaßen 3,50 x 7,10m ist 1955 von Pablo Picasso gemeinsam mit Dürrbach in Paris erstellt worden. 
Pablo Picasso und Jacqueline de la Baume Dürrbach, Karton Guernica, Gouache auf Papier, 1955, 710 x 350 cm © Dürrbach Estate

Impressionen der Vernissage GUERNICA - ICON OF PEACE

Rund 500 geladene Gäste aus Österreich und den Euregio-Ländern Trentino, Südtirol und Nordtirol erlebten im Museum der kaiserlichen Hofburg in Innsbruck, eine fulminante Eröffnung der Ausstellung GUERNICA - ICON OF PEACE. 

Die Kraft dieses Werks als Antikriegs-Symbol ist in der Geschichte der Menschheit einmalig. Pablo Picasso hat damit ein Motiv für die Ewigkeit erschaffen.

"Picasso – Kunst als politische Waffe"

Alles, was Pablo Picasso zu sagen hatte, brachte er in seiner Malerei zum Ausdruck. Er revolutionierte die Kunst seiner Zeit. Die Dokumentation stellt den Künstler und politischen Aktivisten Picasso in den Mittelpunkt. Sein monumentales Gemälde "Guernica" aus dem Jahr 1937 ist wohl eines der prägnantesten Beispiele, das von Picassos politischem Engagement zeugt.

Ideen sind nur Ausgangspunkte. Um zu wissen, was man zeichnen will, muss man zu zeichnen anfangen.

Die Kuratorin im Interview

„Nach fast 15 Jahren Recherche durch die italienische Kuratorin Serena Baccaglini kann die Gouache auf Karton – sie befindet sich im Besitz der Erben der Weberin Jacqueline de La Baume Dürrbach in Paris – dem Publikum zugänglich gemacht werden. Die Entstehung wird im Ausstellungskatalog durch symbolträchtige Aufnahmen dargestellt und von Serena Baccaglini kuratorisch interpretiert.